Oltner Künstler

 
 
Pflanzen
Porträt Frauen
Porträt Männer
Rosen
 
 
Oltner Künstler ganz nah

Im April verlor Vincenzo Cosentino (Maler-Kunstmaler) einen Freund: Hans-Peter Zünd, verstorben am 30. April 2015, Jahr- gang 1950.

«Er war für viele ein Held, und hinterlässt eine grosse Lücke. Zünd war ein geselliger stolzer Mann, mit einem grossen Herz», so Cosentino. «Für mich war Er ein Genie, welcher der Zeit immer ein Stück voraus war», so Cosentino ehrfürchtig.

Zünd widmete sich seit 1985 immer mehr freien Arbeiten und porträtierte Menschen und Pflanzen. Er war ein exzentrischer Künstler, der sich selber als Kunstfigur sah. Er inszenierte sich mit farbigen Gewändern, Hüten und viel Glitzer. Doch hinter der schillernden Fassade des Oltner Künstlers verbarg sich ein sehr herzlich beseelter Mensch, welcher gemäss seinen Freunden in Olten oft missverstanden wurde. Seine Zeichnungen verschenkte H.P. Zünd aus Nächstenliebe oder für ein kleines Entgelt.

Hinter der  Fassade sah es anders aus     
«Er war ein Original in Olten», sagt Jörg Binz (Kunstmaler) in Olten. «Durch seine exzentrische Art ist Er aufgefallen. Hinter seiner Fassade sah es anders aus: Er war sensibel, hoch- intelligent, kreativ und gesellschaftsfähig. Er ist nie auf die schiefe Bahn geraten, als Genie bleibt er den Oltnern auf ewig erhalten.»

Zünd Hans-Peter war tatsächlich einer, der auffiel. Fast immer schwarz gekleidet, oftmals spezielle Hüte tragend, in den Kneipen hockend, zeichnend mit Maggi, Senf, Wein, Salz und Pfeffer. Ein verrückter Hund, sagte man. Im Oktober wäre Zünd 65 geworden.

 
  © Copyright 2016 by cartier art       > Intro      > Kontakt